Einbau
Geeigneter Bereich für den Einbau eines Schutzraumes

Der Eingang zum Schutzraum muß von den Wohnungen oder Arbeitsstätten auf
dem kürzesten Wege erreichbar sein. Er soll nicht direkt gegenüber dem
Kellerabgang liegen, sondern seitlich versetzt angeordnet werden.
Dicke der Umfassungsbauteile
Schutzraumwände:
aus Stahlbeton mindestens B 225.
| Wanddicke: |
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Bewehrung:
Mindestbewehrung waagrecht und lotrecht, innen und außen mindestens je 1
8 St IV e= 30 cm mit mindestens 60 cm Übergriff, um die Ecken gezogen.
Schutzraumdecke:
Stahlbetonplatte d = 25 cm, mindestens B 225, zusätzlich 5 cm
Beschüttung (unbrennbar) und 5 cm Betonstrich.
>>Schutzraumdecke muß trümmersicher sein!
Luftversorgung
Schutzräume dürfen keine Fenster haben, nur gasdicht, brandbeständig und
druckfest verschließbare, strahlensichere Abschlüsse und Durchführungen.
Natürliche Be- und Entlüftung:
Es sind Stahlrohre, NW 200, zweimal abgewinkelt, vorzusehen.
Zuluftrohr (NZL): 40 cm über
Fußboden
Abluftrohr (KAL): 40 cm unter
Decke
mit gasdichten Absperrventilen
von innen verschließbar.
Schutzbelüftung:
Bei nicht mehr atembarer Außenluft werden die Absperrventile an Zu- und
Abluftrohren geschlossen. Frischluft wird nun über einen Sandfilter, zur
Reinigung, vom Schutzbelüfter angesaugt.
Der Schutzbelüfter muß mit einem Elektromotor versehen sein. (Bei
Stromausfall mit Handnotantrieb).
Für den Anschluß des Schutzbelüfters an den Ansaugrost ist ein Stahlrohr mit
NW 150 in die Wand zwischen Schutzraum und Sandfilterbehälter einzubauen.
Sandfilter:
Der Sandfilter ist innerhalb des Kellers unter Terrain anzuordnen und vom
Schutzraum durch eine mindestens 30 cm starke Betonmauer zu trennen. Die
Wände des Sandfilters sind in 15 cm starkem Stahlbeton auszuführen. - Decke
über Sandfilter muß trümmersicher sein! Der Ansaugrost muß
Mitschlepperscheinungen des Filtersandes bei Schutzluftansaugung verhindern.
Installationen:
Im Schutzraum ist eine Wasserentnahmestelle, NW 15 mm, vorzusehen. Abwasser
ist über einen Rückstauverschluß mit Schieber abzuführen. Die
Elektroinstallation ist in Feuchtraumausführung herzustellen und eine
Anschlußmöglichkeit für ein Rundfunkgerät muß vorhanden sein.
Alle Leitungsdurchführungen haben gasdicht und brandbeständig durch
entsprechend einbetonierte Wanddurchführungen zu erfolgen.
>>Sonstige Leitungen dürfen nicht durch den Schutzraum geführt werden!
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